Doppelseitige Fellbürste für Hund und Katze

Fellwechsel beim Hund: So hilfst du deinem Hund durch die haarige Zeit

Plötzlich liegen überall Haare: auf dem Sofa, auf dem Teppich, auf deiner Kleidung. Im Herbst wechseln viele Hunde vom leichten Sommerfell ins dichte Winterfell. Das ist völlig normal. Mit der richtigen Pflege wird die haarige Zeit für dich und deinen Hund deutlich angenehmer.

Wann und wie lange dauert der Fellwechsel?

Die meisten Hunde wechseln ihr Fell zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst. Ausgelöst wird der Wechsel vor allem durch die Tageslänge und die Temperatur. Ein kompletter Fellwechsel dauert meist mehrere Wochen, häufig bis zu acht Wochen.

Besonders stark haaren Hunde mit viel Unterwolle, etwa Schäferhunde, Retriever, Huskys oder Spitze. Auch ältere und kastrierte Hunde verlieren oft mehr Fell. Hunde, die überwiegend in beheizten Wohnungen leben, haaren manchmal das ganze Jahr über etwas.

Wie oft solltest du bürsten?

Während des Fellwechsels ist tägliches Bürsten ideal. So entfernst du lose Haare, bevor sie sich in der Wohnung verteilen, beugst Verfilzungen vor und regst die Durchblutung der Haut an. Außerhalb des Fellwechsels reicht bei den meisten Hunden ein bis zweimal pro Woche.

Das richtige Werkzeug

  • Unterwollbürste: Sie holt die lose Unterwolle aus dem Fell, ohne das Deckhaar zu beschädigen. Unsere doppelseitige Fellbürste kombiniert eine Seite für die Unterwolle mit einer Seite für Knoten.
  • Fellhandschuh: Ideal für kurzhaarige Hunde und für Hunde, die das Bürsten nicht mögen. Mit dem Fellhandschuh streichelst du lose Haare einfach heraus.
  • Kamm: Für langhaarige Hunde, um Knoten hinter den Ohren, an den Beinen und am Bauch zu lösen.

So bürstest du richtig

  1. Wähle einen ruhigen Moment, zum Beispiel nach dem Spaziergang.
  2. Bürste immer in Wuchsrichtung des Fells und arbeite dich Stück für Stück vor.
  3. Übe wenig Druck aus, vor allem an Bauch, Achseln und Beinen, wo die Haut dünn ist.
  4. Löse Knoten vorsichtig mit den Fingern oder einem Kamm, statt daran zu ziehen.
  5. Belohne deinen Hund und halte die ersten Einheiten kurz.

Baden während des Fellwechsels?

Ein Bad kann lose Unterwolle zusätzlich lösen, sollte aber nicht zu oft stattfinden, damit die Haut nicht austrocknet. Verwende nur Hundeshampoo und trockne deinen Hund danach gründlich ab. Ein Hundebademantel aus Mikrofaser nimmt viel Feuchtigkeit auf, gerade in der kühleren Jahreszeit sollte dein Hund nicht nass nach draußen.

Ernährung unterstützt das Fell

Für den Aufbau des neuen Fells braucht der Körper viel Energie und Nährstoffe. Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Eiweiß und Fettsäuren unterstützt gesundes, glänzendes Fell. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, besprichst du am besten mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.

Wann Haarausfall ein Warnsignal ist

Normaler Fellwechsel betrifft das ganze Fell gleichmäßig. Lass deinen Hund untersuchen, wenn dir eines dieser Anzeichen auffällt:

  • kahle Stellen oder entzündete, gerötete Haut
  • starker Juckreiz, häufiges Kratzen, Lecken oder Knabbern am Fell
  • stumpfes, glanzloses oder öliges Fell, viele Schuppen
  • unangenehmer Geruch
  • starker Haarausfall außerhalb von Frühling und Herbst

Fazit

Der Fellwechsel ist ein natürlicher Prozess, den du mit regelmäßigem Bürsten, dem passenden Werkzeug und einer guten Ernährung gut begleiten kannst. Alles für die Fellpflege findest du in unserer Kategorie Fellpflege.

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